Migräne

Das Krankheitsbild Migräne zeichnet sich durch die Kombination von einseitig auftretenden Kopfschmerzen mit anderen Symptomen aus. Weitere Migräne-Symptome sind Übelkeit, Erbrechen, Geräuschempfindlichkeit und Lichtempfindlichkeit. Die bekanntesten Migräne-Symptome – die Kopfschmerzen – treten meistens anfallartig in immer wiederkehrenden Abständen auf, sie können als pulsierend beschrieben werden. Manche Patienten leiden zudem unter sensiblen und optischen Wahrnehmungsstörungen.

Migräneanfälle können durch viele verschiedene Ursachen ausgelöst werden. Übermäßiger Alkoholgenuss, besonders gefährlich ist hier der Rotwein, kann für Migräneattacken verantwortlich sein. Auch können chemische Substanzen in Nahrungsmitteln als Ursache in Frage kommen, diese Inhaltstoffe befinden sich unter anderem in Schokolade und Käsesorten. Ein belegter Auslöser für Migräneanfälle sind weibliche Hormone, vor allem durch die normalen Schwankungen der weiblichen Geschlechtshormone während des Menstruationszyklus. Migräneanfälle sind während der Periode der Frau sehr stark ausgeprägt und von sehr langer Dauer. Der am häufigsten auftretende Auslöser für Migräneattacken ist Stress, sowohl beruflicher als auch privater. Die Migräne tritt allerdings nicht dann auf, wenn der Stress am größten ist, sondern wenn der Mensch sich in einer Erholungsphase befindet. Ein weiterer Faktor kann das Schlafverhalten sein; sowohl zu kurzer, als auch zu langer Schlaf kann dauerhaft krank machen.

Medikamente gegen Migräne können nicht erst genommen werden, wenn die Schmerzen auftreten, sondern bereits weit vorher als vorbeugende Maßnahme. Folgende Substanzen sorgen für eine Verbesserung der Krankheitsbildes und können die Migräne verhindern oder zumindest eindämmen: Magnesium, Vitamin B2, Mutterkraut, Amantadin, Clonidin und Antidepressiva. Wer zu Problemen mit Mitgräneattacken neigt, sollte unbedingt versuchen, die Reizüberflutung des Gehirns so gering wie möglich zu halten. Durch gemachte Erfahrungen, auf welche der Körper negativ reagiert, kann der Patient lernen, die Reize zu erkennen und mit ihnen auch umzugehen.

Betroffene sollten sich bei Migräne unbedingt um Hilfe kümmern, denn es helfen hier meistens nur verschreibungspflichtige Medikamente, welche der Arzt ausstellen muss. Speziell für Migräneanfälle entwickelt worden sind die Triptane, welche bei schweren Migräneattacken angewandt werden. Zusammen mit dem behandelnden Arzt sollte jeder Patient ein individuelles Behandlungskonzept entwickeln, damit er die Krankheit in den Griff bekommen kann.

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